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Vor dem Schnitt

Nach dem Schnitt
Rebschnitt

Der Rebschnitt erfolgt während der Vegetationsruhe der Rebstöcke. Diese währt in unseren Breiten in der Regel von November bis Ende März. Der Rebschnitt ist mit die zeitaufwändigste Tätigkeit im Weinberg.

Die Bilder machen deutlich, wieviel von den in der zurückliegenden Vegetationsperiode gewachsenen Triebe entfernt werden.

Fruchtansatz gibt es nur am einjährigen Holz.Die für den geplanten Ertrag nötigen Fruchtknospen werden auf ein bis zwei Ruten verteilt. Bei früh austreibenden Sorten lassen die Winzer teilweise noch eine dritte Rute, die sogenannte Frostrute stehen, die nach den Eisheiligen Mitte Mai entfernt wird, wenn sie nicht benötigt wird.

Auf dem Bild "Nach dem Schnitt" wurde keine Frostrute stehenlassen.

Ohne Rebschnitt würden die Weinberge verwildern und die Rebstöcke müssten ihre Kraft auf viel zu viele Triebe und Trauben verteilen, was die Qualität des Lesegutes und damit des daraus entstehenden Weins sehr vermindern würde.

 

7. Mai 2006


7. Mai 2006

 

Wachstumsfortschritt Mai 2006

Trotz des langen Winters 2005/2006 und des damit verbundenen späten Austriebs hat die Vegetation mächtig aufgeholt.

Die Reben haben schön ausgetrieben und es sind allem Anschein nach keine Fröste während der "Eisheiligen" zu befürchten.

7. Mai 2006


7. Mai 2006

Rebenblüte

Die Blüte der Reben erfolgt in unserer Gegend je nach Witterung und Rebsorte Anfang bis Mitte Juni.


   

Nach der Blüte

Nach der Blüte erfolgen Wachstum und Reife der Trauben. Es dauert etwa 100 Tage bis zur Ernte. 


    

Laubarbeit

Im Juni und Juli wachsen die Triebe der Rebstöcke mit enormer Geschwindigkeit. Der Winzer hat deshalb alle Hände voll zu tun, um dem Wildwuchs Herr zu werden. Doch Laubarbeit ist mehr als als notwendiges Übel. Wer qualitativ gute Trauben ernten will, um daraus hochwertige Weine zu keltern, legt dazu mit gezielter Laubarbeit den Grundstein.
Die Triebe müssen in den Drahtrahmen eingefädelt und fixiert werden. Durch die gleichmäßige Verteilung wird eine gute Belichtung und Belüftung der Triebe und Trauben erreicht. Dies bewirkt, dass die Pflanzen und Trauben nach Regen schneller abtrocknen und so weniger anfällig für Pilzbefall sind. Außerdem bekommen die Trauben so mehr Sonnenlicht ab.
Überflüssige und zu lange Triebe werden entfernt bzw. eingekürzt, damit der Rebstock nicht zu viel Kraft in die Triebe steckt und die Nährstoffe den Trauben zur Verfügung stehen.
Der Rebstock darf auch nicht zu wenig Blattmasse aufweisen, da sonst die Assimilationsfläche zu klein ist und die Trauben zu wenig Zucker einlagern.
Laubarbeit ist zum Teil Handarbeit, wird aber auch teilweise maschinell mit speziellen Laubschneidern am Traktor erledigt. Diese bestehen aus drei Schneidbalken, die wie ein auf dem Kopf stehendes U aussehen. Damit wird die Rebzeile gleichzeitig von beiden Seiten und gipfelseitig beschnitten.


Der Unterschied von unbearbeiteten und bearbeiteten Rebzeilen ist auf den beiden Bildern zu erkennen.

Vor dem Einkürzen

 

sauber getrimmt

 

 

Lese

Das Jahr im Weinberg neigt sich dem Ende entgegen. Nach all der Arbeit während des Jahres soll der Winzer nun ernten können, wofür er sich das ganze Jahr über gemüht hat.

Für die Ernte sind viele fleißige Hände nötig, da in den Steillagen kein Vollernter eingesetzt werden kann.

 

Die Ernte kann beginnen

  

ein herrlicher Anblick

  


 

kern-wein  ·  Waldemar Kern  ·  Martin-Luther-Str. 36  ·  74626 Bretzfeld      
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